Wenn du nur 15 Minuten hast – was machst du auf der Matte?
Dann bewege ich mich am liebsten dynamisch und kraftvoll. Ich liebe es, meinen Körper richtig zu spüren, ins Fließen zu kommen und Energie zu erzeugen. Für mich sind diese 15 Minuten dann wie ein kleiner Reset, nach dem ich mich klarer, stärker und mehr bei mir fühle.
Mit oder ohne Musik/ Props oder keine Props?
Am liebsten praktiziere und unterrichte ich ohne Musik. Für mich ist der Atem der wichtigste Rythmusgeber, und ich liebe die Klarheit und Präsenz, die entsteht, wenn keine zusätzliche Ablenkung da ist. Auch Drops nutze ich eher sparsam – manchmal können sie unterstützen, aber meist arbeite ich gerne mit dem, was der Körper selbst mitbringt.
Yoga: heiße Liebe oder tägliche Beziehungspflege?
Yoga ist für mich eine tägliche Beziehungpflege mit mir selbst. Ich liebe viele arten von Bewegung: Tanz, Schauspiel, Klettern und vieles mehr. Yoga ist dabei die Basis, zu der ich immer wieder zurückkehre. Es richtet mich neu aus, zentriert mich und bringt alles wieder an seinen Platz. So wie wenn man sein Musikinstrument pflegt und stimmt, damit es seinen vollen Klang entfalten kann.

