Zu heiß für Yoga?

Unsere 5 Tipps für den Sommer

Yoga bei Hitze

30 Grad draußen. Die Versuchung ist groß, die Yogastunde ausfallen zu lassen und stattdessen im Schatten zu bleiben. Verständlich.

Trotzdem erleben wir jedes Jahr aufs Neue, dass viele nach der Stunde sagen: „Ich hätte fast abgesagt – und bin jetzt so froh, dass ich gekommen bin.“

Natürlich fühlt sich Yoga an heißen Tagen anders an. Der Körper arbeitet mehr, der Kreislauf ist stärker gefordert und die Matte wird schneller rutschig. Genau deshalb ist jetzt nicht der Moment, Höchstleistungen erzielen zu wollen. Yoga muss an heißen Tagen nicht besonders schweißtreibend sein, um gutzutun.

Unsere Tipps für Yoga bei hohen Temperaturen

1. Ausreichend trinken

Bring deine Wasserflasche einfach mit ins Studio. Gerade an heißen Tagen verliert der Körper viel Flüssigkeit. Ein paar Schlucke vor und nach der Stunde können einen großen Unterschied machen.

2. Nutze die kühleren Tageszeiten

Wenn du flexibel bist, buche lieber eine Morgen- oder Abendklasse. Dann sind die Temperaturen meist deutlich angenehmer und die Praxis fühlt sich leichter an.

3. Mini-Ventilator? Warum nicht.

Du hast einen kleinen, leisen USB- oder Akku-Ventilator? Bring ihn mit und stellen ihn vor die Matte. Funktioniert überraschend gut.

4. Lass dein Ego zu Hause

Noch mehr als sonst.. Nicht jede Stunde muss intensiv sein. An heißen Tagen darfst du langsamer praktizieren, Pausen machen oder einzelne Übungen auslassen. Auf deinen Körper zu hören, ist oft die klügere Praxis.

5. Kühlende Atemtechniken ausprobieren

Eine unserer Lieblingsübungen im Sommer ist der Sitali Breath. Dabei atmest du durch die gerollte Zunge ein und durch die Nase wieder aus. Viele empfinden diese Atemtechnik als angenehm kühlend und beruhigend.

Was wir im Studio tun

Das Wetter können wir leider nicht ändern.
Wir sorgen aber dafür, dass sich unsere Studios auch im Sommer möglichst angenehm anfühlen. Wir lüften, verschatten die Räume, passen die Intensität unserer Klassen an und schaffen einen Rahmen, in dem du dich wohlfühlen kannst – auch wenn draußen Hochsommer ist.

Unser Fazit

Ja, du wirst wahrscheinlich schwitzen.

Dafür brauchst du bei hohen Temperaturen nicht einmal Burpees.

Wenn du ausreichend trinkst, auf deinen Körper hörst und ohne Leistungsdruck auf die Matte kommst, kann Yoga gerade an heißen Tagen unglaublich gut tun. Oft verlässt man das Studio klarer, entspannter und mit deutlich mehr Energie, als man beim Ankommen erwartet hätte.

Wir freuen uns auf dich – egal, wie viele Grad das Thermometer gerade anzeigt.