Hannah, wenn du nur 15 Minuten hast – was machst du auf der Matte?
Ich setze mich immer erstmal an das Harmonium und singe irgendein Mantra das grad kommt, meistens sind die 15 Minuten dann schon seit weiteren 10 Minuten vorbei und ich komme zu spät (dafür aber wach, „bei mir“ und entspannt) zum nächsten Termin. Sonst: Pranayama (Feueratem und Nadi Shodana), sanfte, bewusste Bewegungen im Sitzen, Kriya und/oder Mantra Meditation.
Mit oder ohne Musik? Props oder keine Props?
Mit Musik, aber der richtigen 😉 ich brüte manchmal stundenlang über einer Playlist für einen bestimmten Kurs. Ich würde niemals einfach irgendwas abspielen (GuMo Perfektionismus). Habe über 200 Yoga-Playlists in meinem Spotify, die ich in einem anderen Leben gerne mal (aus)sortieren würde. Und ist das eine Fangfrage mit den Props? Natürlich unbedingt Props!
Was passiert in deiner Stunde immer – und was garantiert nie?
Wir sitzen immer lange am Anfang und starten mit Mantra und Kriya. Ich quatsche euch nicht voll. Ich glaube ich unterrichte sehr klar, etwas streng vielleicht, aber mit Tiefe und viel Herz.
Was macht dich im Leben fast genauso glücklich wie Yoga?
Eigentlich ist ja alles Yoga! Und jetzt ohne Klugscheißerei: geliebte Lieblingsmenschen, meine kleine Hündin Balu, LACHEN, Albernheit, LEICHTIGKEIT, Morgenstunden, die Wärme der Sonne im Gesicht, SOMMER, DAS MEER und immer Natur.
Was rettet dich, wenn’s im Leben mal knirscht?
HIMALAYAN KRIYA YOGA! Hat mein Leben komplett verändert, „lebenswerter“ gemacht und tausendfach verschönert, deshalb bin ich so überzeugt davon ◡̈ Bin für immer dankbar für die Techniken, übe sie ständig und gebe überhaupt nur Yogakurse, damit ihr diese Kraft dahinter hoffentlich auch so erfahren könnt.
Ein Satz, den du im Unterricht oft sagst – und auch wirklich meinst.
„ Finde Stille hinter deiner Stirn.“
Foto: Elisa Moulan

